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Gehirnerschütterungen erkennen mit dem KEKS-Test


Bild: Christin Klose/dpa-tmn

Nur mit dem Schrecken davongekommen - oder doch mit einer Gehirnerschütterung? Hat sich das Kind den Kopf angestoßen, ist es gar nicht immer so leicht, den Gesundheitszustand korrekt einzuschätzen.

Experten des LMU Klinikums München und der ZNS-Stiftung - Hilfe für Menschen mit Schädelhirntrauma haben für solche Situationen den sogenannten KEKS-Test entwickelt. Wofür die einzelnen Buchstaben stehen: 

Die Symptome im Überblick: 

  • K steht für «Kopf». So sind Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit Anzeichen für eine Gehirnerschütterung.
  • E steht für «Empfindlichkeit»: Schlechte Laune, Gereiztheit sowie Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen sind hier typische Symptome.
  • K steht für «Konzentration»: So sind Vergesslichkeit, ein Gefühl des Benebeltseins und generelle Konzentrationsprobleme Warnzeichen.
  • S steht für «Schlaf»: Müder als sonst - und irgendwie erschöpft? Auch ein verschlechterter Schlaf nach einer Kopfverletzung kann auf eine Gehirnerschütterung zurückzuführen sein. 

Tritt eines oder gleich mehrere der Symptome nach einer Kopfverletzung auf, spricht das für eine Gehirnerschütterung. Dann gilt: zeitnah von Arzt oder Ärztin abklären lassen.


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(19.02.2026)